Für die Entwicklung kundeneigener Objekte bietet SAP seit Jahren mit der ABAP Development Workbench und der NetWeaver Development Infrastructure (NWDI) professionelle Werkzeuge an. Auch für die Konfiguration (Customizing) des Systems steht mit dem SAP Implementation Guide (IMG) ein Werkzeug zur Verfügung, mit dem alle wichtigen Einstellungen vorgenommen werden können.
Dabei werden sämtliche Änderungen am System in Transportaufträgen aufgezeichnet. Für die Weiterleitung dieser Transportaufträge in Test- und Produktionssysteme kann das SAP Transport Management System (TMS) verwendet werden - seit der Einführung des erweiterten Change- und Transportsystem (CTS+) auch für SAP Non-ABAP Anwendungen.
Befragt man SAP Kunden nach den Hauptgefahrenquellen für die Stabilität ihrer Produktivsysteme, so steht hier der Import von Transportaufträgen oft an erster Stelle. Typische Fehlerquellen beim Import sind:
- Unvollständigkeit von Transportaufträgen
- nicht korrekte Importreihenfolge
- falscher Importzeitpunkt
- mangelhafte Synchronisation von Importen in verschiedenen SAP Anwendungen
- nicht autorisierter Import von Transportaufträgen
- ABAP Code, der ineffiziente Programmierlogik oder Sicherheitslücken enthält
Genau hier unterstützt theGuard! TransportManager mit:
- einem Paketkonzept
- der integrierten Überholerprüfung
- einem klar definierten Workflow-Konzept
- der Definition von Importzeitfenstern
- der Möglichkeit, Abhängigkeiten zwischen Aufträgen aus verschiedenen SAP Anwendungen zu definieren
Das Modul „Application Security & Code Profiling“ des
theGuard! SmartChange untersucht außerdem Ihren ABAP Code auf Schwachstellen und Sicherheitslücken und vermeidet so den Import von ineffizienten und unsicheren Transporten.
Werden Strukturänderungen an Tabellen transportiert, die eine Umsetzung dieser Tabelle im Datenbanksystem zur Folge haben, so wird die entsprechende Tabelle – abhängig von der Anzahl ihrer Datensätze – eventuell für mehrere Stunden gesperrt. Hierdurch können wichtige Geschäftsprozesse zum Erliegen kommen.
Für eine Risikoeinschätzung eines Transportauftrags ist weiterhin von Bedeutung, welche abhängigen Objekte im Zielsystem durch einen Import potentiell gefährdet sind. Handelt es sich lediglich um einen Report, der in einem monatlichen Intervall eingeplant ist, so bleibt im Fehlerfall in der Regel genügend Zeit, potentiell auftretende Probleme zu korrigieren. Ist hingegen eine Transaktion betroffen, die 600 Mal pro Stunde im Lager aufgerufen wird, so bedeutet eine Fehlfunktion hier den kompletten Stopp der An- oder Auslieferung.
theGuard! TransportManager ermöglicht die Definition von einzelnen oder generischen Objekten, die dann als kritisch betrachtet werden. Über Berechtigungen lässt sich dann steuern, wer im Falle kritischer Inhalte noch genehmigen kann.
Ständig steigende Anforderungen an die Revisionssicherheit verlangen von der SAP Basis, jederzeit alle relevanten Informationen über einen Änderungsvorgang in der Produktion bereitstellen zu können. Hierzu gehört selbstverständlich auch die Dokumentation und Protokollierung von Ausnahmeprozessen, wie z.B. Notfalltransporte.
Auch in diesem Bereich hat sich theGuard! TransportManager seit Jahren vielfach bewährt. Mit der Erfahrung aus über 180 Projekten können neben einer Vielzahl von Standardprozessen und Reportingfunktionen maßgeschneiderte Workflow- und Dokumentationsanforderungen realisiert werden. Anforderungen interner und externer Audits unter Einbeziehung der üblichen Standards wie SOX, FDA oder KWG wird theGuard! TransportManager gerecht.